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ADJOINT METHOD USED IN HISTORY MATCHING AND OPTIMIZATION WORKFLOWS – PHASE 2: REVEALING HIDDEN RESERVOIR BEHAVIOUR NOT CAPTURED IN RESERVOIR MODELS (DGMK-Projekt 742-2)

Anlass und Ziel

Nachdem die „Adjoint Methode“ im Rahmen der ersten Phase des DGMK-Projekts 742 vielversprechende Resultate für das „Assisted History Matching“ lieferte, soll sie während Phase 2 des Projekts über diese Anwendung hinaus weiterentwickelt werden und in der Reservoirmodellierung und –simulation Anwendung finden. Dieser Einsatzbereich ist für die genannte Methode in der Literatur bisher nicht beschrieben.

Kurzbeschreibung

Die Adjoint Method soll eingesetzt werden, um in konventionellen Reservoirmodellen nicht erfasste Reservoireigenschaften aufzudecken. Dem Anwender wird damit die Möglichkeit gegeben, Unstimmigkeiten in den Modellparametern zu erkennen und gegebenenfalls anzupassen. Porosität und Permeabilität aus Bohrlochmessungen und Kerndaten sollen ebenso in das Reservoirmodell einfließen, wie die Reservoirgeologie. Ziel ist es, ein geologisch-und lagerstättentechnisch stimmiges Reservoirmodell zu entwickeln. Mit einem verbesserten Reservoirmodell können Produktions-, Injektionsund EOR-Maßnahmen realitätsnah vorhergesagt werden. Eine entsprechend verlässliche Reservoirsimulation kann zu einer erfolgreichen Feldesentwicklung entscheidend beitragen. Ein Sekundärziel ist die Optimierung der Adjoint Methode hin zu einem geringeren Bedarf an Rechenleistung und –zeit.

LAUFZEIT

01.05.16 - 30.04.19

FORSCHUNGSSTELLE

Prof. L. Ganzer, D. Awofodu

EXPERIMENTELLE UND NUMERISCHE ANALYSE DES POLYMER FLUTPROZESSES UNTER VERWENDUNG VON MIKROMODELLEN (DGMK-Projekt 746-2)

Anlass und Ziel

Polymerfluten ist ein Verfahren zur mobilitätskontrollierten Entölung von Lagerstätten. Aufgrund des Entölungsmechanismus, des geringen anlagentechnischen Aufwandes und der relativ niedrigen Kosten gehört es zu den risikoarmen und oft auch wirtschaftlich attraktiven Enhanced Oil Recovery (EOR) Methoden. Das Verständnis der nicht-linearen physikalischen und chemischen Prozesse, die das Polymerfluten dominieren, spielt für die effiziente Auslegung von Polymerflutprojekten eine entscheidende Rolle. Ziel des Projektes ist die grundlegende Analyse dieser Prozesse unter Verwendung von Mikromodellen (Silizium-Wafer, Schliffe oder Glasfilter).

Kurzbeschreibung

Bei der Betrachtung des Polymerflutprozesses müssen die Eigenschaften des Erdöls, der Polymerlösung, aber auch die Interaktion zwischen den Fluiden sowie die Wechselwirkungen zwischen Fluiden mit dem Gestein verstanden werden. Der Ansatz, Mikromodelle für die Erforschung des Polymerflutvorgangs zu verwenden, bietet die Möglichkeit, verschiedenste Effekte die im Rahmen von Polymer EOR eine Rolle spielen, zu visualisieren und detaillierter zu untersuchen. Im Vergleich zu Flutversuchen an Kernen ermöglichen Mikromodelle einen detailreicheren visuellen Zugang zum Flutprozess. Dadurch kann die lokale Verteilung statischer und dynamischer Strömungsparameter am Modell abgelesen werden, was eine grundlegende Untersuchung des Flutvorgangs ermöglichen soll. Die Förderung des Projektes erfolgt im Rahmen des E&P-Forschungsfonds des BVEG.

LAUFZEIT

01.10.14 – 31.03.17

FORSCHUNGSSTELLE 

Prof. Dr. L. Ganzer, H. Födisch, R. Hincapie, J. Schellinger, J. Wegner

 

 

 

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